Die aktuellen COVID-19 Präventionsmaßnahmen


 Ab 1. Juli kommt es bei öffentlichen Gottesdiensten zu folgenden Erleichterungen bei den Corona-Schutzmaßnahmen.

  • Galt zuletzt noch ein Mindestabstand von einem Meter, so entfällt dieser jetzt gänzlich.
  • Statt der FFP2-Maske ist künftig ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) in geschlossenen Kirchenräumen verpflichtend. Grund dafür ist, dass bei Gottesdiensten die "3G-Regel" grundsätzlich nicht gilt, es sei denn, sie wird vorab bei "Feiern aus einmaligem Anlass" wie Taufe, Erstkommunion, Firmung oder Trauung eigens vereinbart.
  • Beim Gemeindegesang gibt es keine Einschränkungen mehr.
  • Ab Juli dürfen die Weihwasserbecken in den Kirchen wieder gefüllt werden.
  • Weiterhin muss Desinfektionsmittel bereitgestellt werden.
  • Bei "religiösen Feiern aus einmaligem Anlass" - also Taufe, Erstkommunion, Firmung und Trauung - ist weiterhin ein Präventionskonzept verpflichtend vorzusehen.
  • Beim Kommuniongang ist von den Gläubigen ein ausreichender Abstand einzuhalten. Handkommunion ist dringend empfohlen. Zur Mundkommunion gilt wie zuletzt: Sie ist nur möglich, wenn diese zum Abschluss des Kommuniongangs empfangen wird.

Die neue Rahmenordnung gilt österreichweit für den Bereich der Katholischen Kirche. Sie reagiere auf die "derzeit günstigen epidemiologischen Bedingungen", so die Bischöfe, wo zum grundsätzlichen Verzicht auf die "3G-Regel" erklärt wird: "Um niemanden von der Feier öffentlicher Gottesdienste von vornherein auszuschließen, ist die Teilnahme weiterhin ohne Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, getestet, genesen) möglich." Die weiterhin geltenden Schutzmaßnahmen seien aber nötig, um Gottesdienste ohne Gefährdung und in Würde zu feiern. "Wesentliche Voraussetzungen sind Eigenverantwortung und Rücksichtnahme."